“Zurück in meinem alten Element Wasser” – das war tatsächlich die Ansage am 30.08.2025 als ich über die 2km Freiwasserschwimmen beim Langstrecken-Ultra-Schwimmen im Münsteraner Hafenbecken zusammen mit meinem Lebensgefährten Götz und dessen Sohn Kalle starten durfte.
Bei sonnigen, aber schon Temperatur mäßig etwas herbstlichen Wetter und interessant angelegter Hafenbaustelle ging es zwischen dem Morgen und frühen Mittag für uns auf den Ein-Kilometer Rundkurs.
Um 10 Uhr starteten die Langstrecken-Athleten über vier, sechs, acht und zehn Kilometer. Um 12 Uhr die Flossenschwimmer über zwei Kilometer und um 13 Uhr die Schwimmer über ein und zwei Kilometer. Ich hatte mich erstmal genügsam für die zwei Kilometer entschieden (das letzte längere Freiwasserwettkampfschwimmen war Ende letzten Jahres, also schon etwas länger her) sowie auch Götz Sohn, während Götz sich tapfer und ohne Neo schon gleich zu früherer Uhrzeit sich auf die 4km schwimmend begab.
Das Schöne an diesem Wettkampf ist, dass man die Athleten vom Hafenbecken aus immer schön sehen, ja sogar mit begleiten kann. Durch die verschiedenen Startzeiten es sich auch sehr positiv ergibt, mit dem ein oder anderen auch an Land in Kontakt zu kommen und sich über ähnliche Events, taugliche Schwimmbrillen (immer ein Thema) zu kommen, aber auch mal ein Schwätzchen mit dem sehr freundlichen Veranstalter des Ausrichters TriFinish Münster e.V. zu halten. Die Verpflegung ließ auch zu keinem Zeitpunkt zu wünschen übrig. Zwischendurch durfte man sich immer wieder an gereichten Iso- Wasser und Teegetränken bedienen bzw. nett zurecht geschnittene Riegel und Obststücke (besonders im Ziel) genießen. Aufgrund des Rundkurses und des Fußweges am Rande der Schwimmstrecke auch Supporter den Athleten, besonders denjenigen, die auf den ganzen langen Distanzen unterwegs waren, perfekt Verpflegung reichen konnten. Angelruten oder Obstpflücker mit Körbchen, die diverse Sportriegel über das Hafenbecken pendeln ließen, war ein oft gereichtes
Bild an diesem Tag.
Die örtliche DLRG sorgte zudem für eine optimale Absicherung. Die Firma ‚tollense-timing‘ aus Neubrandenburg hatte die elektronische Zeitmessung mittels Chip am Armband optimal im Griff.
All‘ dies sind und waren dann ganz gute Voraussetzungen, dass auch wir drei recht glücklich und zufrieden ins Ziel schwammen:
Ich durfte mit einem 1. Platz in der AK W50 und 0:49:32 Stunden durch den Zielbogen kraulen, Götz in der AK M55 auf den 2. Platz und einer Zeit von 1:34.20 auf den 4km und sein Sohn Kalle (das erste Mal über eine solche Distanz dabei) auch ordentlich mit einer 0:51:47 und einem 3. Platz in der AK M25.
Mit einem schönen entspannten Zusammensein und der tollen Unterstützungsleistung von der Freundin des Sohnes, die uns alle drei immer wieder angefeuert hat, durften wir gemeinsam mit dem Veranstalter einen schönen Ausklang des Sport-Events finden und gemeinsam mit anderen Familienmitgliedern noch ein paar interessante Münster Stunden an diesem Wochenende verbringen.
Fazit: Definitiv ein Schwimmevent, bei dem man dabei sein darf, insbesondere auch wenn man sich auf weitere Freiwasserwettkämpfe vorbereitet, so wie wir oder auch als Vorbereitung für Triathlon Langdistanzen – und kombinieren kann man es mit einem musisch kulturellen Aufenthalt in der feinen Westfalen-Stadt Münster.