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Brombachsee Halbdistanz

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Anfang des Jahres, während der Vorbereitung auf den Marathon in Mailand, ist mir die Idee gekommen, aus dem normalen Training heraus eine Halbdistanz zu wagen. Mein Wahl ist dabei auf den Brombachsee gefallen. Der liegt ca. 30 km von Roth entfernt. Wie schon erwähnt wollte ich mich nicht besonders darauf vorbereiten. Außer beim Schwimmen. Da habe ich in den letzten Jahren eher Rückschritte als Fortschritte gemacht. Da hat mich dann Reini unter seine Fittiche genommen. Nicht ganz erfolglos wie später noch zu lesen sein wird.

Leider waren die Monate vor dem 30. August nicht ganz ohne Komplikationen. Bei der Vereinsmeisterschaft am Edersee konnte ich den Wettkampf nicht beenden und Leistenprobleme haben in den letzten Wochen nur wenig Lauftraining erlaubt.

So war das Ergebnis nur schwer einzuschätzen. Wir sind am Freitag schon im idyllischen Städtchen Spalt angekommen. Dort haben wir ein sehr schönes umgebautes altes Haus gemietet.

Den Samstag haben wir im Wesentlichen genutzt um die Radstrecke einmal abzufahren. Eine sehr schöne, aber auch schwierige Strecke. Am Ende der 3. Runde, nach 90 km, hat man 1100 HM auf der Uhr.

Der Wettkampftag war dann wie immer vom frühen Aufstehen und der Vorbereitung geprägt. Der Brombachsee-Triathlon findet erst zum zweiten Mal statt. Es gibt nur die Mitteldistanz für Einzelstarter und Staffeln. Die Veranstaltung ist sehr gut und liebevoll organisiert. Ich befand mich in der letzten Startgruppe und für mich ging es um 8:40 Uhr ins Wasser. Die Distanz vor der ich den meisten Respekt hatte, waren doch die Ergebnisse der letzten Veranstaltungen alles andere als gut. Die Organisatoren hatten auch hier mit dem niedrigen Wasserstand zu kämpfen. Im Abstand von 20 Sekunden starteten 30 Teilnehmer. Erfreulicherweise ist das Schwimmen für mich sehr gut gelaufen. Ich kam ca. 2 Minuten früher als erwartet aus dem Wasser. Erstes Ziel erreicht. Der Wechsel aufs Rad war unproblematisch und es ging auf die hügelige 90-km-Strecke. Nach etwas mehr als 3 Stunden war ich wieder da. Dann kam ja noch der Halbmarathon. Die Strecke, meist am See entlang, ist weitgehend flach und gut zu laufen. So war ich nach insgesamt 6.12:30 Minuten im Ziel. Ich bin sehr zufrieden und das Ergebnis ist genau das, was ich erreichen wollte. Meine Achillesferse, der Rücken, war nicht perfekt, aber besser als sonst.

Bleibt mir nur noch Danke zu sagen für meine treuen Supporter Reini, Didi und Maria und alle die von zu Hause mitgefiebert haben. Vielen Dank für die vielen guten Wünsche und Gratulationen.

Ich mache mir jetzt mal Gedanken, was ich mir für 2027, vielleicht 2028, so vornehme.

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